Hautpflege ist den Österreicherinnen und Österreichern mehr wert: Laut der Studie „Personal Care 2025" von YouGov CP Austria stieg das jährliche Budget pro Haushalt für Hautpflege von 82 auf 90 Euro. Ausgewertet wurden die Einkäufe von 4.000 Haushalten per Scan des Strichcodes. Die Studie steht damit für rund 4 Millionen Haushalte in Österreich.
Die wichtigsten Zahlen
- Hautpflege: 90 Euro pro Haushalt und Jahr (vorher 82 Euro)
- Haarpflege: 51 Euro pro Haushalt. 74,4 Prozent der Haushalte kaufen Haarpflegeprodukte.
- Naturkosmetik: Die Pro-Kopf-Ausgaben stiegen von 51,80 auf 56,50 Euro. Fast jeder zweite Haushalt (45,7 Prozent) kauft Naturkosmetik.
Die Drogerie ist die Nummer 1
| Einkaufsort | Marktanteil |
|---|---|
| Drogeriefachhandel | 65,7 % |
| Lebensmittelhandel | 18,0 % |
| Diskonter | 5,6 % |
| Parfümerien | 4,9 % (−1,0 Prozentpunkte) |
| Apotheken | 3,3 % |
Der Trend: bewusst statt viel
Die Studie zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten bewusster und gezielter in Pflege investieren. Im Fokus stehen Hautgesundheit und natürliche Inhaltsstoffe. Auch in der Branche ist „Skin Longevity" ein Leittrend. Gemeint ist, die Haut langfristig gesund zu halten, statt nur Falten zu kaschieren.
Unser Tipp
Mehr Produkte bedeuten nicht automatisch bessere Haut. Eine einfache Routine aus milder Reinigung, passender Feuchtigkeitspflege und täglichem Sonnenschutz ist oft wirksamer als viele Seren. Bei Hautproblemen wie Akne, Rosazea oder Ekzemen lohnt sich der Weg zur Hautärztin oder zum Hautarzt. Kosmetikstudios und Dermatologinnen und Dermatologen in Ihrer Nähe finden Sie auf McGesund.at.
Quelle: YouGov CP Austria, „Personal Care 2025", via kosmetik-transparent.at (Juni 2026)
Foto von Ron Lach.



